Wie funktioniert ein Proxy?
Bei einer direkten Verbindung kommuniziert Ihre Anwendung unmittelbar mit dem Ziel. Mit einem eingerichteten Proxy verbindet sie sich zunächst mit dem Proxyserver, der den Datenverkehr weiterleitet.
Diese Einstellung gilt häufig nur für eine Anwendung oder ein Profil. Andere Programme, Ausnahmeregeln und Anwendungen mit eigenen Netzwerkeinstellungen können weiterhin direkt zugreifen. Prüfen Sie deshalb die tatsächlich benötigte Verbindung.
Wofür werden Proxys verwendet?
Typische Aufgaben sind Tests der eigenen Website aus einem anderen Netz, der Zugriff auf freigegebene APIs und getrennte Verbindungen für verschiedene Arbeitsumgebungen. Die Anwendung muss das benötigte Protokoll unterstützen. Beachten Sie außerdem die Regeln des Zieldienstes: Ein Proxykauf erlaubt weder unbegrenzt viele Anfragen noch den Zugriff auf geschützte Ressourcen.
IPv4, IPv6 und mobile Proxys
IPv4 und IPv6 bezeichnen Adressfamilien. Mobil beschreibt das Ausgangsnetz, HTTP und SOCKS5 dagegen Verbindungsprotokolle. Diese Merkmale betreffen unterschiedliche Ebenen derselben Verbindung.
| Option | Worauf Sie achten sollten |
|---|---|
| IPv4 | Anwendung, Protokoll und Standort |
| IPv6 | Kompatibilität der Ziele und benötigte Anzahl |
| Mobil | Ausgangsnetz, Sitzungsdauer und IP-Wechsel |
Was unterscheidet einen Proxy von einem VPN?
Ein Proxy wird oft pro Anwendung eingerichtet. Ein VPN kann je nach Konfiguration einen größeren Teil des Geräteverkehrs übertragen. Der Name allein sagt jedoch nicht, welche Verbindungen erfasst werden.
Beides garantiert keine vollständige Anonymität: Cookies und angemeldete Konten können Sitzungen weiterhin zuordnen. Ein Proxy verschlüsselt auch nicht automatisch die Verbindung zwischen Ihrem Gerät und dem Proxyserver.
Die erste Verbindung vorbereiten
Verwenden Sie den bereitgestellten Host, Port, Benutzernamen und das Passwort. Das Importformat hängt vom Programm ab; nicht jede Anwendung akzeptiert dieselbe Reihenfolge.
- Wählen Sie das gebuchte Protokoll.
- Testen Sie zunächst einen einzelnen Zugang.
- Prüfen Sie das echte Ziel vor einem Massenimport.
- Behalten Sie Laufzeit und Kontoguthaben im Blick.
Ein passendes Paket auswählen
Bestimmen Sie Anwendung, Ziel, Standort und benötigte gleichzeitige Verbindungen. Zusätzliche IP-Adressen beheben keine Protokollfehler und machen ein inkompatibles Ziel nicht erreichbar.
Vergleichen Sie Laufzeit, Lieferbedingungen und Unterstützung zusammen mit dem Preis. Preise und Verfügbarkeit richten sich nach dem aktuellen Katalog. Beschreiben Sie dem Support Ihren Bedarf, ohne Passwörter oder vollständige Zugangslisten zu senden.
Checkliste für den ProxykaufAktuelle Proxy-Preise ansehenHäufige Fragen
Ändert ein Proxy meine IP-Adresse?
Bei Verbindungen über den Proxy sieht das Ziel dessen Ausgangsadresse. Direkte Verbindungen außerhalb dieser Konfiguration bleiben unverändert.
Brauche ich zusätzliche Software?
Nicht, wenn Ihre Anwendung das bereitgestellte Protokoll und die erforderliche Authentifizierung bereits unterstützt.
Welcher Proxytyp ist der beste?
Das hängt von Anwendung, Zielkompatibilität und dem Bedarf an einem mobilen Ausgangsnetz ab. Beginnen Sie mit einem kleinen, aussagekräftigen Test.
Technische Quellen
Wählen Sie das Paket, das zu Ihren Anforderungen passt
Die Bereitstellung hängt vom verfügbaren Bestand ab. Bei unzureichendem Bestand wird Ihr Guthaben nicht belastet.